Nachrichten vom 24.05.2017

Krefeld

FDP gegen Verdi: Gewerkschaft macht Handel platt

Verdi gefährdet den Einzelhandel in Krefeld. Das wirft die Krefelder FDP der Gewerkschaft Verdi vor, weil sie rechtlich gegen die verkaufsoffenen Sonntage vorgehen will. Gerade in den Stadtteilen stehe der Handel schon jetzt mit dem Rücken zur Wand, heißt es von der Partei. Bei den verkaufsoffenen Sonntagen in Krefeld handele es sich um traditionelle Veranstaltungen wie zum Beispiel die Adventsmärktein den Stadtteilen und das Schützenfest in Fischeln. Auch die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein tritt für die verkaufsoffenen Sonntage ein. Verdi prüft zurzeit eine Klage gegen die Veranstaltungen.
 
 

Kreis Viersen

Drei Apothekeneinbrüche in einer Nacht

Einbrecher haben in der vergangenen Nacht gleich drei Apotheken im Kreis Viersen heimgesucht, in Willich, Viersen und Süchteln. Ob es immer die selben Einbrecher waren, prüft die Kripo zurzeit. Nur in der Süchtelner Apotheke haben die Täter Bargeld erbeutet. Beim Einbruch an der Löhstraße in Viersen haben die Einbrecher offenbar keine Beute gemacht. Auf der Anrather Straße in Willich blieb es beim Einbruchsversuch.
 
 

Viersen

Teil-Freigabe Oberrrahserstraße

In Viersen gehen die Bauarbeiten an der Oberrahserstraße offenbar so gut voran, dass noch heute ein Teil der Straße wieder freigegeben werden soll. Der Abschnitt zwischen der Straße Am Schluff und der Dechant-Stroux-Straße soll bis zum Feierabend fertig sein und dann auch für den Verkehr freigegeben werden.
Ab Montag fahren dann auch die Linienbusse wieder die gewohnte Strecke.
 
 

Kempen

Schnelles Internet in den Gewerbegebieten kommt später

Der Ausbau des schnellen Internets in den Gewerbegebieten in Kempen und St. Hubert verzögert sich. Die Deutsche Glasfaser hat noch nicht genug Verträge abschließen können, um mit den Arbeiten beginnen zu können. Die Frist für die Vertragsabschlüsse ist deshalb noch einmal bis Mitte Juni verlängert worden. Bei vielen Firmen besteht noch Beratungsbedarf, heißt von der Deutschen Glasfaser. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, dass im Sommer mit dem Bau des Glasfasernetzes in den Gewerbegebieten begonnen werden kann.
 
 

Viersen

Bauarbeiten Melcherstiege: Parkplätze fallen weg

Viersener Autofahrer müssen sich umgewöhnen: Die Dauerparkplätze an der Melcherstiege in Dülken stehen ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Dort beginnen die Bauarbeiten für den Stadtpark Melcherstiege. Das Gelände wird eingezäunt und kann nicht mehr betreten oder befahren werden. Wer bisher auf der Fläche geparkt hat, kann vorübergehend am Mühlenweg parken. Ab August soll endgültig ein neuer Parkplatz an der Weserstraße zur Verfügung stehen.
 
 

Willich

Ausbau auf vier Fahrstreifen

Viele Autofahrer am Niederrhein stehen täglich auf dem Weg zur A44 im Stau. Die L26 zur Auffahrt Münchheide ist seit Jahren ein Nadelöhr. Jetzt steigen die Chancen auf Besserung: Straßen.NRW will den Knotenpunkt neu bauen. Die L26 soll vierspurig werden, und die Autobahnbrücke über der Landstraße entsprechend verbreitert werden. Im Sommer will Straßen.NRW die Pläne auf den Weg bringen. Vorher können sich Interessierte darüber informieren. Anfang Juni gibt es eine sogenannte Öffentlichkeitsbeteiligung.
 
 

Eishockey

KEV reicht Lizenzunterlagen ein

Die Krefeld Pinguine haben bei der Deutschen Eishockey Liga fristgemäß die Lizenzunterlagen für die nächste Saison eingereicht. Bereits vor drei Monaten hatte der KEV die Neulizenzierung beantragt und eine Bürgschaft in Höhe von 100.000 Euro hinterlegt. Der KEV rechnet fest damit, dass er die Lizenz Anfang Juli bekommen wird.
 
 

Niederrhein

Neuer Online-Auftritt für das "Schoko-Ticket"

Das beliebte "Schoko-Ticket" hat eine neue Homepage. Sie gibt Eltern und ihren schulpflichtigen Kindern einen Überblick über die Leistungen und Kosten des Schoko-Tickets. Außerdem soll der neue Online-Auftritt auch Schulen und Städten das Arbeiten erleichtern. Das Schoko-Ticket ist die Bus- und Bahn-Fahrkarte für alle Schüler unter 25 Jahren im gesamten VRR. 400.000 Schüler nutzen es bereits.
 
 

Krefeld

Kita-Betreuung schneller ausbauen

In Krefeld sollen mehr freie Träger und Elterninitiativen Kitas betreiben. Dafür will die Stadt jetzt mit freiwilligen Betriebskostenzuschüssen Anreize schaffen. Der Jugendhilfeausschuss soll heute Abend über Ausgaben von insgesamt 350.000 Euro bis Ende nächstes Jahres entscheiden.

Die Betriebskosten der Kitas haben in der Vergangenheit immer wieder für Ärger bei den Trägern gesorgt. Mancher wollte sogar aufgeben, weil er sich den Eigenanteil nicht mehr leisten konnte. Hier geht die Stadt Krefeld jetzt in die Offensive: Mit freiwilligen Zuschüssen will sie den Eigenanteil der freien Träger und der Elterninitiativen deutlich senken. Die Stadt hofft, dass so mehr Träger bereit sind, eine Kita zu übernehmen. Damit könnte Kinderbetreuung in Krefeld schneller ausgebaut werden.
 
 

Krefeld

Stadt Krefeld will beide Eishallen abreißen

Die Stadt Krefeld will die städtischen Eissporthallen neu bauen. Die Kosten werden auf 22 Millionen Euro geschätzt. Die Neubauten sollen die Werner-Rittberger-Halle und die Rheinlandhalle ersetzen.

Die beiden städtischen Eissporthallen sind schon 60 Jahre alt. Einem Gutachten zufolge müssten sie umfassend saniert und modernisiert werden. Die Kosten für beide Hallen werden auf 16 Millionen Euro geschätzt. Die Stadtverwaltung plädiert deshalb dafür neu zu bauen. Möglich wären entweder zwei neue Eishallen oder eine Eishalle mit zwei Eisflächen. Bis die Neubauten fertig wären, könnte es nach Einschätzung der Stadt drei bis vier Jahre dauern.
 
 

Niederrhein

Fast alle Badeseen bieten Top-Wasserqualität

Am Niederrhein können sich Wasserratten fast überall ohne Sorgen in die Badeseen stürzen. Pünktlich zur neuen Saison hat die EU ihren aktuellen Bericht über die Qualität der Seen veröffentlicht. Allein vier Gewässer bei uns bekommen das Prädikat "Ausgezeichnet". Dazu zählen der Waldsee und das Neptunbad in Krefeld sowie der Wankumer Heidesee und das Naturfreibad Wachtendonk. Die Wasserqualität im Elfrather See in Krefeld ist dagegen wieder schlechter geworden. Sie reicht nur noch für ein "Befriedigend".
 
 

Krefeld/Kreis Viersen

Durchschnittsalter der Niederrheiner steigt

Die Niederrheiner werden immer älter. Von der Jahrtausendwende bis jetzt ist das Durchschnittsalter um 3,7 Jahre gestiegen. Das hat ein Forschungsinstitut des Bundes festgestellt. Das heutige Durchschnittsalter liegt demnach in Krefeld und im Kreis Viersen jeweils bei 44,4 Jahren. Zum Vergleich: Die jüngste Stadt in NRW - Münster - liegt vier Jahre drunter. Bei uns am Niederrhein stieg der Anteil der Rentner um fast fünf Prozentpunkte.
 
 
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