Viersen wird zur Foodsharing-Stadt

Viersen ist jetzt eine "Foodsharing-Stadt". Mit 160 Mitgliedern hat eine lokale Gruppe im vergangenen Jahr über 41 Tonnen Lebensmittel vor der Entsorgung gerettet.

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Viersen ist jetzt eine "Foodsharing-Stadt". Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat eine Motivationserklärung dazu unterzeichnet. Die Stadt will sich dafür einsetzen, die Lebensmittelwertschätzung in der Gesellschaft zu verankern und dazu beizutragen, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden, heißt es aus dem Rathaus.

Impuls kam von einer lokalen Foodsharing-Gruppe

Die Anregung dazu kam aus einer lokalen Foodsharing-Gruppe. Die 2019 gegründete Gruppe "Foodsharing Kreis Viersen" hat laut der Stadt rund 160 Mitglieder. Sie retten ehrenamtlich Lebensmittel vor der Entsorgung, zum Beispiel bei Supermärkten und Discountern. Im vergangenen Jahr seien mehr als 41 Tonnen genießbare Lebensmittel gerettet und kostenlos verteilt worden. Der überwiegende Teil der geretteten Lebensmittel geht an die Viersener Tafel.

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